Dr. phil. Dirck Linck
Literaturwissenschaftler

“Man konnte draufkommen, daß das wichtigste Tier auf der Welt die Giraffe war. Daß all das, was die Menschen die ganze Zeit falsch gemacht hatten, und was sie weiterhin falsch machen würden, schon klar, wer hätte es ihnen verwehren oder gar ausreden sollen, nur deshalb falsch gemacht worden war, weil es keine Tradition bei den Menschen gab, sich Giraffen als Haustiere zu halten. Die Großzügigkeit, die eine richtige Hege und Pflege von Giraffen zwangsläufig fordert und lehrt, wäre es gewesen: die Eigenschaft, die die Menschen gut machen würde.”
Dietmar Dath

Veröffentlichungen u.a.

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Weitere Veröffentlichungen.

Vita

Stationen in der Wissenschaft und anderswo

1983-1989
Studium der Literaturwissenschaft und der neueren Geschichte an den Universitäten Hamburg und Hannover

1989
M.A. mit einer Arbeit über den Roman Perrudja von Hans Henny Jahnn

1990-1992
Promotionsstipendium des Landes Niedersachsen
Freie Theaterarbeit

1992
Promotion an der Universität Hannover (heute Leibniz-Universität) mit einer Arbeit über die Ästhetisierung des Subjekts in den Romanen Josef Winklers (Gutachter: Prof. Dr. Jürgen Peters, Hannover, und Prof. Dr. Hartmut Böhme, Hamburg)

1993-1995
Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem DFG-Forschungsprojekt Rechtswissenschaftler in der Emigration nach 1933 an der Universität Hannover.
Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hannover

1996-2001
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am “Forschungsgebiet Homosexualität und Literatur” und im Fachbereich 3, Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften, der Universität-GH Siegen (Prof. Dr. Wolfgang Popp)

2002
Tätigkeit für das Referat für Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover sowie Lehrbeauftragter am Seminar für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hannover.
Gemeinsame Theaterproduktion­­­ ‑ Das Leben wird immer Herta ‑ [Besprechung] mit dem Schauspieler und Sänger Bengt Kiene

2003-2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Sonderforschungsbereich 626 Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste und am Peter-Szondi-Institut der Freien Universität Berlin.
Projekt A5: Dementis ästhetischer Erfahrung und Versuche ihrer Restitution (Projektleiter: Prof. Dr. Gert Mattenklott).
Eigenes Unterprojekt: Eine Poetik des Abfalls. Die (Nicht-)Literatur der deutschen Beat- und Pop-Generation.

2011-2014
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Sonderforschungsbereich 626 Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste und am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin.

Momentan krankheitsbedingt AU-Rentner auf Zeit.

Mitarbeit in wissenschaftlichen Projekten

Redakteur und Herausgeber (zusammen mit Prof. Dr. Wolfgang Popp, Dr. Marita Keilson-Lauritz, Dr. Wolfram Setz) der Zeitschrift “FORUM Homosexualität und Literatur

Ein vollständiges Register der Zeitschrift FORUM Homosexualität und Literatur finden Sie [hier]

Redakteur und Herausgeber (zusammen mit Prof. Dr. Wolfgang Popp) des lexikon homosexuelle belletristik, einer Loseblattsammlung

Mitglied im Vorstand der Gesellschaft zur Förderung literarwissenschaftlicher Homostudien e.V. (GFlH)