Dr. phil. Dirck Linck
Literaturwissenschaftler

“Man konnte draufkommen, daß das wichtigste Tier auf der Welt die Giraffe war. Daß all das, was die Menschen die ganze Zeit falsch gemacht hatten, und was sie weiterhin falsch machen würden, schon klar, wer hätte es ihnen verwehren oder gar ausreden sollen, nur deshalb falsch gemacht worden war, weil es keine Tradition bei den Menschen gab, sich Giraffen als Haustiere zu halten. Die Großzügigkeit, die eine richtige Hege und Pflege von Giraffen zwangsläufig fordert und lehrt, wäre es gewesen: die Eigenschaft, die die Menschen gut machen würde.”
Dietmar Dath

Veröffentlichungen u.a.

Abfälle: Stoff- und Materialpräsentation in der deutschen Pop-Literatur der 60er Jahre. Bei Amazon bestellen.
Weitere Veröffentlichungen.

Zum Werk Hubert Fichtes

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Bei Transcript erschienen: Ein Band mit Beiträgen zu “Prekären Genres” und zum Genrebegriff vor dem Horizont von Derridas “La loi du genre”.
Darin mein Text zu Fichtes Übereinanderblendung von Roman und Feature.

Weitere Informationen hier

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Zum Werk Hubert Fichtes

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Bei Diaphanes erschienen: Die Dokumentation der Tagung “Hubert Fichtes Medien” an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Weitere Informationen hier

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Before and After Pictures: Für Douglas Crimp, Arsenal, 29. und 30. August 2014

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Before and After Pictures:
A Symposium for Douglas Crimp

organized by Diedrich Diederichsen, Juliane Rebentisch & Marc Siegel

Friday, August 29, 2014

2:00 pm
Introduction and Short Lectures:
Diedrich Diederichsen, Juliane Rebentisch & Marc Siegel

3:30 pm
Rosalyn Deutsche (New York): Museum of Innocence

7:30 pm
Douglas Crimp (New York): Hotel des Artistes

followed by Lives of Performers (Yvonne Rainer, USA, 1972, 16mm, b/w, 89’) and Reception

Saturday, August 30, 2014

2:00 pm
Rachel Haidu (New York): Lives of Complications

3:00 pm
Dirck Linck (Berlin): Camp Genius: On Irving Rosenthal’s Sheeper
Vortragstext / Paper

4:30 pm
Jonathan Flatley (Detroit): Just Alike

5:30 pm
Juan Suárez (Murcia): Grids, Folds and Disco

Ort:
Arsenal Institute for Film and Video Art
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin

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Symposium inquiries: marcs47@web.de

This symposium is made possible by the generous support of the Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, the Arsenal Institute for Film and Video Art and Galerie Buchholz

Weitere Informationen hier

Teil des Geburtstagsevents für Douglas Crimp ist eine Ausstellung in der Galerie Buchholz
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Tagungsbericht von Vaginal Davis

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Gerade erschienen

Rezension der Ausstellung "LOVE AIDS RIOT SEX I - Kunst Aids Aktivismus 1987-1995"

Rezension der Ausstellung “LOVE AIDS RIOT SEX 1 - Kunst, AIDS, Aktivismus 1987-1995″ in der nGbK, Berlin

Nachbilder eines Widerstands

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23. November: Workshop “Funktionen des Anekdotischen”

Funktionen des Anekdotischen
Workshop des Teilprojekts B9 (Leitung: Prof. Dr. Joseph Vogl) im SFB 626 (Organisation: Dr. Dirck Linck)
Termin: 23. November 2012
Ort: Seminarraum der SFB-Villa, Altensteinstr. 2-4, 14195 Berlin

Herder rät dem Historiographen, sich der Anekdote zu enthalten, vermittle sie doch die Erkenntnis, „an wie kleinen Umständen die größesten Begebenheiten und Erfolge hangen“, und lasse eben deshalb Zweifel aufkommen an der Gesetzmäßigkeit und Vernünftigkeit des Geschichtsverlaufs. Die Anekdote erzähle davon, dass „das Schicksal ganzer Völker an die Torheit, den Neid, den Unverstand, oft an den Wahnsinn selbst, Eines oder Weniger geknüpft ist.“ Kleist wird die Anekdote aus eben diesem Grunde in Szene setzen.
Die Anekdote scheint durch eine Aufmerksamkeitsform bestimmt zu sein, die sich nicht auf Gründe, Tiefen und Wesenhaftigkeiten, sondern auf Umstände und Umständlichkeiten bezieht. Ihre Funktionen scheinen unauflöslich mit diesen Umständen verschlungen zu sein. Während die Frage „was ist“ mit einer onto-theologischen Schwere beladen ist und wohl seit Platon kaum anders kann, als sich auf verschüttete Wesenhaftigkeiten zu beziehen, muss sie umgekehrt alle anderen, umstandsbedingten Fragen in das Gebiet räsonierender Geschwätzigkeit vertreiben und eben damit zum Schweigen bringen. In Form der Anekdote kehren diese den Causeuren und Klatschbasen (Diener, Frauen, Homosexuelle) zugewiesenen Fragen zusammen mit den „illegitimen“ Stimmen immer wieder auf irritierende Weise aus dem Schweigen in die Diskurse und je spezifischen Text-„Welten“ zurück.
Das Interesse des Workshops gilt dem Einsatz der Anekdote in der Literatur, den Künsten, der Historiographie und der Kritik. Sie soll in ihrer Eigenschaft als „Äquivokem“ (Joel Fineman) in den Blick genommen werden, als konstitutiv zweideutiges Gebilde, in dem Fiktum und Faktum übereinander geblendet und zum Ereignis verdichtet sind. Welche unterschiedlichen Funktionen übernimmt die Anekdote in den verschiedenen Kontexten, da doch etwa ihr erzählerischer Charakter die Historiographie, ihre strikte Referentialität die Dichtung, ihre Singularität und Unwahrscheinlichkeit das Abstrahierungs- und Systematisierungsbegehren einer Reihe von Wissenschaftstraditionen vor je besondere Probleme stellt?
Der Workshop fokussiert drei Fragestellungen. Wie lässt sich, erstens, die unwahrscheinliche Evidenz einer Anekdote verstehen? Diese Frage ist verknüpft mit der Frage nach der Funktion von Anekdoten in Projekten der Gegengeschichtsschreibung und der Historiographie von Minderheiten und Subalternen. Betroffen von der Frage nach dem Anekdotenwissen ist aber auch jene Anekdotik, die eher zweifelhaften Intentionen folgt und beispielsweise als beglaubigende Erzählung vom „Dabeigewesensein“ zum Zwecke der Herstellung und Erhaltung von Deutungshoheit ins Werk gesetzt wird (ein in der Kunstkritik offenbar besonders verbreitetes Phänomen).
Die zweite Frage betrifft den Zusammenhang von schriftförmiger Anekdote und mündlichem Klatsch. Ist die Anekdote eine Realisierung der generischen Form „Klatsch“, eine spezifische Form dieses Klatsches sozusagen, in der mit Rücksicht auf bestimmte Kanäle und Formate einzelne Elemente der generischen Form gestaltet, andere verworfen, wieder andere systematisch ausgeschlossen werden? Macht die Anekdote das subversive Potential des Klatsches für das Feld des Textes produktiv oder hegt sie, mit Blick auf die Eigenschaften des dauerhaften Mediums, dessen „Wildheit“ gezielt ein?
Die dritte Frage zielt auf die gender-, queer- und wissenschaftstheoretischen Implikationen der Anekdotenkritik. Die Anekdote ist so oft, so scharf und so grundsätzlich als Genre des „Geschwätzes“ kritisiert worden, dass bereits das Faktum ihres Einsatzes danach zu verlangen scheint, als eigensinniges Statement analysiert zu werden, als Vollzug eines kritischen Impulses, Unvernommenes vernehmbar zu machen, verschwiegene und irritierende „Umstände“ zu lancieren, Darstellungslogiken zu unterlaufen und ein neues Wissen in einen Text hineinzutragen. In welchen Traditionslinien steht die praktisch in Szene gesetzte Rehabilitation von Anekdote und Klatsch in den Künsten und Wissenschaften?

Programm
10:00 – 10:15 Dirck Linck (Berlin): Einführung

10:15 – 11:15 Rainer Falk (Potsdam): Das Faktische und das Charakteristische: Die Anekdote bei Friedrich Nicolai und Theodor Fontane

Kaffeepause

11:30 – 12:30 Mark Potocnik (Berlin): Zwischen Literatur und Geschichte: Kluges Anekdoten

Mittagspause

14:00 – 15:00 Jan-Frederik Bandel (Hamburg): Zwei, drei, viele Raddatz. Jörg Schröder erzählt

Kaffeepause

15:15 – 16:15: François Guesnet (London): Napoleon und die türkische Kavallerie in Swarzędz. Eine Anekdote als Prisma politischer Marginalität

Kaffeepause

16:30 – 17:30: Heike-Karin Foell (Berlin): Formen des Anekdotischen im zeitgenössischen Kunstmarkt. Eine Innenperspektive

Kaffeepause

17:45 – 18:45 Fiona McGovern (Berlin): „Der Schreiner versteht alles falsch. … So entsteht Kunst“. Über das Anekdotische bei Martin Kippenberger.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

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Tagung ‘Wahnsinn und Methode - Zur Funktion von Geniefiguren in Literatur und Philosophie’

13.01.2012, 10:30 Uhr - 14.01.2012, 18:30 Uhr
Ort: Freie Universität Berlin, Institut für Religionswissenschaft, Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin, Raum 203 (großer Hörsaal)

Tagung des Teilprojekts C7 des Sonderforschungsbereichs 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“

Das Genie ist nicht nur eine zentrale Figur der Ästhetik; als idealtypische Verkörperung künstlerischer Kreativität und Originalität, als Prototyp des schöpferischen Menschen ist das Genie eine paradigmatische Heldenfigur der Moderne.

Wahrend die Ästhetik erst seit dem 18. Jahrhundert zu einem Leitdiskurs europäischen Denkens avanciert, kommt von der Entstehung des modernen Geniebegriffs im Zeichen der Querelle des Anciens et des Modernes bis zum Ende des 19. Jahrhunderts kaum eine literarische oder philosophische Ästhetik ohne Bezugnahme auf das Genie aus. Durch die Verschmelzung der antiken Begriffe genius und ingenium geprägt, bildet sie einen Schnittpunkt der Debatten insbesondere über das Wesen künstlerischer Produktion, über mimesis und poiesis, über Autonomie oder Heteronomie der Kunst, über das Verhältnis der Kunst zur Wahrheit, zur Natur und zur Moral. Und auch wenn die explizite Auseinandersetzung mit der Figur des Genies im 20. Jahrhundert deutlich an Bedeutung verliert, so bleibt diese im literarischen und philosophischen Diskurs doch implizit bis heute präsent und bestimmt diesen zumindest ex negativo. Doch die herausragende Bedeutung der Figur des Genies bleibt weder auf das Feld der literarischen und philosophischen Ästhetik beschränkt, noch stammt sie allein aus diesem. Vielmehr ist der ästhetische Diskurs gerade durch die und in der Figur des Genies eng mit politischen, ethischen, religiösen, naturwissenschaftlichen, epistemologischen, psychologischen und anthropologischen Diskursen verflochten. Vor allem aber ist die Herausbildung der Figur des Genies nicht zu trennen von den bis in die Antike zurückreichenden Kontroversen zum Verhältnis von göttlicher Inspiration und menschlicher Produktion und zum Verhältnis zwischen Genie und Wahnsinn. Mittels dieser Figur wird nicht nur über Autonomie oder Heteronomie der Kunst und über die Rationalität oder Irrationalität künstlerischer Produktion verhandelt, sondern über menschliche Selbstbestimmung überhaupt und die Rolle der Vernunft für diese. Die durch ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten als Besonderheit ausgezeichnete Figur des Genies wird zum personnage conceptuel der Reflexion über das Allgemeine. Und so dient sie von den poetologischen Debatten des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts und der Etablierung der Ästhetik als philosophischer Disziplin durch Baumgarten und Kant bis hin zu Adornos Zurückweisung der Genie-imago und Derridas Dekonstruktion der Singularität und Maskulinität des Genies nie nur der (Selbst-)Reflexion über das Wesen der Kunst und des Künstlers, sondern immer auch der Reflexion über den selbstbestimmt schöpferischen modernen Menschen überhaupt.

Im Zentrum der Tagung, deren Beiträge anhand der Auseinandersetzung mit einzelnen literarischen und philosophischen Konzepten den gesamten Zeitraum des modernen Geniediskurses abdecken, steht daher nicht nur die Frage nach der spezifischen Funktion von Geniefiguren für den jeweiligen ästhetischen Diskurs, sondern insbesondere auch die Frage danach, wie ästhetische Geniekonzeptionen durch andere Diskurse geprägt werden und diese prägen, in den Dienst welcher Ideologien und Programme sie gestellt werden, ob dies in affirmativer oder subversiver, in progressiver oder konservativer Absicht geschieht, und weshalb es jeweils gerade die Figur des Genies ist, die sich zur (Selbst-) Reflexion über die Kunst und den Künstler im Besonderen und den schöpferischen Menschen der Moderne im Allgemeinen anbietet.

Programm [hier]

Ort: FU Berlin, Institut für Religionswissenschaft, Goßlerstraße 2-4, 14195 Berlin
[Quelle]

Kontakt: hans.stauffacher@fu-berlin.de

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Max Leopold Wagner. Eine Biografie im Schnittpunkt von Wissenschafts-, Fach- und Sozialgeschichte

Termin: 25.02.2011 ab 14:00 - 26.02.2011 17:00
Veranstaltungsort:
Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
Schützenstr. 18
10117 Berlin

Max Leopold Wagner

Workshop im Zentrum für Literatur- und Kulturforschung.
Max Leopold Wagner galt Anfang des 20. Jahrhunderts als ein viel versprechender Romanist, der insbesondere zum Sardischen und zum Spanischen Pionierarbeiten veröffentlichte. Nachdem er Mitte der 1920er Jahre die Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität verlassen musste, überlebte er den Krieg in Italien und siedelte später nach Washington über, wo er 1962 starb. Noch heute werden Wagners linguistische Studien von Fachleuten geschätzt, das gilt für seine Untersuchungen zum Judenspanischen ebenso wie denen zu den Sondersprachen. Besondere Popularität genießt er heute aber vor allem auf Sardinien, wo er als eine der maßgeblichen Gründungsfiguren der Beschäftigung mit dem Sardischen gilt.
Bei aller professionellen Wertschätzung ist die Biographie Wagner nur unzulänglich bekannt, was nicht zuletzt damit zusammenhängen dürfte, dass Wagner wegen eines “Sittlichkeitsvergehens” Probleme mit der Justiz hatte. Wagners Homosexualität dürfte zwar unter seinen Fachkollegen allgemein bekannt geworden sein, eine vorurteilsfreie Würdigung seiner Lebensleistung wurde dabei aber nicht unbedingt erleichtert, gilt in der Wissenschaftsgeschichtsschreibung hier doch nach wie vor ein folgenschweres Tabu. Deshalb konnte bislang auch nicht reflektiert werden, inwieweit im Falle Wagners Persönlichkeitsprägung und seine wissenschaftliche Arbeit zusammenzudenken sind.
Der Workshop hat das Ziel, sich über den Fall Wagner hinaus einer Reihe von Fragestellungen zu widmen:
• fachgeschichtlichen (die Bedeutung Wagners für die Romanistik),
• institutionsgeschichtlichen (die Berliner Romanistik),
• sozialgeschichtlichen (Konnex von Homosexualität, Justiz und Beamtentum),
• epistemologischen (Interdependenz von Persönlichkeitsprägung und wissenschaftlichem Werk).

Programm
Freitag, 25.2.2011

14.00-15.45 Uhr
Dirk Naguschewski (ZfL): Max Leopold Wagner – eine Biographie in Bildern
Utz Maas (Osnabrück/Graz): Max Leopold Wagner im Horizont der zeitgenössischen Sprachforschung
Respondent: Jürgen Trabant (IJU Bremen)

16.15-18.00 Uhr
Jens Dobler (Schwules Museum, Berlin): Die gesellschaftspolitische und rechtliche Situation der Homosexuellen in der Weimarer Republik
Marita Keilson-Lauritz (Bussum): Der Minister und die ‘Beckerjungen’. Ein durchaus respektvoller Versuch zu Carl Heinrich Becker
Respondent: Michael Becker (Berlin)

Sonnabend, 26.2.2011

9.30-11.15 Uhr
Christian Klein (Wuppertal): Biographisches Erzählen – theoretische Zugänge und analytische Perspektiven
Sabine Schrader (Innsbruck): Queer studies und die Romanistik – eine Mésalliance?
Respondent: Andrew Johnston (FU Berlin)

11.45-13.30 Uhr
Johannes Klare (HU Berlin): Max Leopold Wagner und die Romanistik an der Friedrich-Wilhelms-Universität
Winfried Busse (FU Berlin): Max Leopold Wagner und das Judenspanische
Respondent: Karlheinz Barck (ZfL)

15.00-16.45 Uhr
Dirck Linck (HU Berlin): Außenseiterisches Nachdenken über den ‘Außenseiter’
Stefan Willer (ZfL): Person und Personalität in der Wissenschaftsgeschichte
Respondent: Herbert Kopp-Oberstebrink (ZfL)

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Gerade erschienen

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dataphp

http://www.diaphanes.de/scripts/buch.php?ID=204

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Einleitung

Die Unabweisbarkeit der Realität

Diedrich Diederichsen
Realitätsbezüge in der Bildenden Kunst: Subjektkritik, Repräsentationskritik und Statistenkunst

Dirck Linck
»Mourning and Militancy«: Künstlerische Reaktionen auf die Aids-Krise

Armen Avanessian
Altermodernes Erzählen von Referenzeffekten – Überlegungen zu einem gegenwärtigen Realismus in zeitgenössischer Theorie und der TV-Serie THE WIRE

Medien und Praktiken des Realismus

Heiner Goebbels
Real Time in Oberplan – Zur Arbeit an Stifters Dinge

Dorothea von Hantelmann
Performativer Realismus? Zum Realismus nach Minimalismus und Konzeptkunst

Volker Pantenburg
Digitaler Realismus. Pedro Costas dokumentarische Fiktionen

Kirsten Maar
Paradigmen des Realistischen im zeitgenössischen Tanz

Anschlüsse und Abgrenzungen gegenwärtiger Realismen

Jacques Rancière
Der Wirklichkeitseffekt und die Politik der Fiktion

Frank Ruda
Was ist das Reale des zeitgenössischen Realismus? Canetti, Jameson, Badiou

Susanne Knaller
Realismus und Dokumentarismus. Überlegungen zu einer aktuellen Realismustheorie

Brigitte Obermayr
Das Überzählige. Versuch zum Realismus in der Lyrik (mit russischen Beispielen)

Daniel Illger
Das Glück der Gespenster – Phantastischer Realismus bei Sorrentino und Visconti

Ein Künstlergespräch mit Allan Sekula

Bernhard Schieder
»Das Dokumentarische neu erfinden« – Einführung in das Gespräch mit Allan Sekula

Allan Sekula, Gertrud Koch, Michael Lüthy, Bernhard Schieder
A Walk With Allan Sekula Through his Exhibition Polonia and Other Fables

Register der Orte und Namen

Sachregister

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