Dr. phil. Dirck Linck
Literaturwissenschaftler

“Man konnte draufkommen, daß das wichtigste Tier auf der Welt die Giraffe war. Daß all das, was die Menschen die ganze Zeit falsch gemacht hatten, und was sie weiterhin falsch machen würden, schon klar, wer hätte es ihnen verwehren oder gar ausreden sollen, nur deshalb falsch gemacht worden war, weil es keine Tradition bei den Menschen gab, sich Giraffen als Haustiere zu halten. Die Großzügigkeit, die eine richtige Hege und Pflege von Giraffen zwangsläufig fordert und lehrt, wäre es gewesen: die Eigenschaft, die die Menschen gut machen würde.”
Dietmar Dath

Aktuelle Veröffentlichungen

Abfälle: Stoff- und Materialpräsentation in der deutschen Pop-Literatur der 60er Jahre. Bei Amazon bestellen.
Weitere Veröffentlichungen.

Forschungsschwerpunkte

Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts
(Publikationen u. a. zu Hans Henny Jahnn, Hubert Fichte, Ernst Jünger, Hermann Broch, Karl Kraus, Robert Walser, Detlev Meyer, Bazon Brock, Dietmar Dath, Hans Imhoff, Horst Bienek, Rolf Dieter Brinkmann, Ronald M. Schernikau, Josef Winkler)

Verfahren und Konzepte der Popliteratur
(Publikationen u. a. zu Fundstückästhetik, Bild-Text-Formen, Aktionen, Dingemphase, Comic-Rezeption, additiven lyrischen Formen)

Queer Theory und schwule Literatur
(Publikationen zu Karl Heinrich Ulrichs, Alexander von Ungern-Sternberg, Irving Rosenthal, Allen Ginsberg, William S. Burroughs, Felix Rexhausen, Charles Henri Ford, Arthur Rimbaud, Paul Verlaine, subkulturalistischer Wahrnehmung, Aids-Aktivismus, Körperbildern, homosexueller Ästhetik, queerer Raummetaphorik, Camp und strategischer Urbanität)

 

Aktuelle Tätigkeit

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie im DFG-Sonderforschungsbereich 626 “Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste” an der Freien Universität Berlin; Teilprojekt: Poetiken des Unwahrscheinlichen (Prof. Dr. Joseph Vogl);
Unterprojekt: „Forschungsbericht. Roman.“ Hubert Fichtes Ethnopoesie zwischen Autofiktion und poetischer Anthropologie

Habilitationsvorhaben über die Fundstückästhetik der deutschen Pop-Literatur in den 60er Jahren